Das Projekt

CONNECTION – SER-Traumaambulanzen im Versorgungsnetzwerk

Projektziel

Untersuchung der Vernetzung von SER-Traumaambulanzen seit Inkrafttreten des SGB XIV mit besonderem Fokus auf:

  • Analyse des Netzwerkes von SER-Traumaambulanzen
  • Darstellung förderlicher und hinderlicher Faktoren bzgl. der Vernetzung von SER-Traumaambulanzen mit relevanten Akteuren des Hilfesystems
  • Inanspruchnahmeverhalten der „Schnellen Hilfen in Traumaambulanzen“ sowie die effektive Weitervermittlung im Falle eines fortbestehenden Behandlungsbedarfs
  • Entwicklung von Best-Pratice Empfehlungen zur Vernetzung von SER-Traumaambulanzen

Die Studienergebnisse aus drei Teilstudien sollen das Netzwerk von SER-Traumaambulanzen in Deutschland nach den in der Traumaambulanz-Verordnung vorgesehenen Standards untersuchen und Faktoren identifizieren, die die Vernetzung beeinflussen.

Teil-Studie 1 – Bundesweite Fragebogen-Erhebung aller SER-Traumaambulanzen

Aktualisierung der Kontaktdaten aller in Deutschland registrierten SER-Traumaambulanzen auf projekt-hilft.de, Entwicklung eines Fragebogens zur Erfassung des Netzwerks sowie relevanter Einflussgrößen, Durchführung einer Ego-zentrierten Netzwerkanalyse, Analyse relevanter Faktoren für die Vernetzung

Teil-Studie 2 – Vertiefte quantitative Befragung zu fallbezogener Vernetzung in Sachsen, Baden-Württemberg und Hamburg

Entwicklung eines Fragebogens zur Erhebung fallbezogener Netzwerkaktivitäten, Erhebung nach allen Behandlungsabschlüssen der SER-Traumaambulanzen in Sachsen, Baden-Württemberg und Hamburg, Analyse spezifischer Einflussgrößen (z.B. regionale Unterschiede) auf die Netzwerkaktivitäten

Teil-Studie 3 – Qualitative Fokusgruppen

Entwicklung eines Leitfadens zur Diskussion der Vernetzung und relevanter Einflussfaktoren, Durchführung partizipativer Fokusgruppen mit Trauma-Therapeut:innen aus SER-Traumaambulanzen und relevanten Akteuren des Hilfesystems sowie Betroffenen von Gewalt, die eine Behandlung nach SER in Anspruch genommen haben, Inhaltsanalyse vernetzungsfördernder und – hindernder Faktoren


CO-operation and Networking of Trauma Outpatient CliNics within an IntEgrated Trauma Care Network for VicTims of VIOleNce (CONNECTION)

Förderung: Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
Laufzeit: März 2026 bis Dezember 2027
Kontakt: connection@ukdd.de www.traumaabulanzen.de